Konzept der musikalischen FrĂĽherziehung

Kindermusikschule in DĂĽsseldorf - Derendorf - Pempelfort

Bei der musikalischen Früherziehung verfolgen wir an der Musikschule in Düsseldorf ein bestimmtes Konzept, das wir selbst entwickelt haben. Es verbindet Musik, Bewegung, die Schulung der entsprechenden Sinne (Gehör, Motorik, Ästhetik) und die damit verknüpften Erfahrungen. Dahinter steht der pädagogische Ansatz des „Lernens durch Erleben”. Im Folgenden möchten wir die einzelnen Bereiche näher ausführen, die in unseren Kursen besonders gefördert werden.

Wussten Sie schon, dass wir auch auf 🇷🇺 Russisch, 🇬🇧 Englisch und 🇪🇸 Spanisch Eltern-und-Kind-Gruppe unterrichten?

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Der kognitive Bereich - Musikschule Rasselband

In diesem Bereich geht es um die räumliche Orientierungsfähigkeit der Kinder und ebenso um die Entwicklung ihres Verständnisses für Gesetzmäßigkeiten. Das Programm schult ihren Orientierungssinn.

Die Kinder lernen mithilfe spezieller Übungen, wie sie sich beim Ausführen unterschiedlichster Bewegungen in einem Raum orientieren können. Wer später ein Instrument erlernt, ist auf diese grundlegende Fähigkeit sehr stark angewiesen. Sicher haben Sie schon einmal einem Pianisten oder Cellisten bei seinem Spiel zugeschaut und gestaunt, wie er mit einer blitzschnellen Bewegung einen weiter entfernten Punkt auf seinem Instrument zielgenau trifft.

Dazu gehört eigentlich weniger Musikalität als vielmehr ein hervorragendes räumliches Orientierungsvermögen, in diesem Fall dann in einem vergleichsweise engen Raum, dafür mit höchster Differenzierung und Präzision. Hinzu kommt ein rein kognitives Verständnis zur Gesetzmäßigkeit, dass dieser Ton aus jenen Gründen genau an dieser Stelle zu finden ist. Beides schulen wir im Bereich “Kognition”.

Malen und Basteln - der Umgang mit Musikinstrumenten hat eine zutiefst haptische Komponente

Erstaunlich, wenig bemerkt, aber wahr: Handwerker sind manchmal sehr gute Musiker. Daher lassen wir die Kinder auch malen und basteln. Zugleich ist das während der “lauten” musikalischen Früherziehung eine stille Ruhephase für die Ohren. Durch diese Phase prägen sich die Unterrichtsinhalte besser ein.

Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit - jedermann weiß, dass Musiker reaktionsschnell sein müssen

Gleichzeitig erfordert das Üben eines Instruments höchste Konzentration. Schon im Rahmen der musikalischen Früherziehung an der Musikschule für Kinder in Düsseldorf bringen wir den Jüngsten bei, wie sie schnell und angemessen auf Reize wie die auditiven Impulse der Musik reagieren können. Außerdem erwerben sie die Fähigkeit, den Unterrichtsinhalten konzentriert zu folgen, und zwar auch über einen Zeitraum, der dem einer Schulstunde ähnelt.

Wie lange diese Konzentrationsphase dauern kann, hängt vom Alter der Kinder ab. Bei Drei- bis Vierjährigen gelten 15 bis 25 Minuten als angemessen, bei Fünf- bis Sechsjährigen können es auch 30 bis 45 Minuten sein. Uns allen ist bewusst, dass diese Fähigkeit für alle Lebensbereiche – nicht nur für das Musizieren – essenziell ist.

Motorik : zunächst einmal geht es in diesem Bereich um die kinästhetische Differenzierungsfähigkeit

Dabei handelt es sich um die muskuläre Feinabstimmung von Bewegungen. Menschen, die musizieren, verstehen ihren Körper auch in seinen feinsten Regungen und Bewegungen sehr gut, doch dieses Verständnis muss erlernt werden. Die musikalische Früherziehung an der Musikschule in Düsseldorf - Derendorf Rasselband bietet dafür ein hervorragendes Programm.

Des Weiteren werden speziell die Grob- und Feinmotorik geschult. Grobmotorische Übungen bestehen unter anderem aus verschiedenen Bewegungsspielen. Die Feinmotorik lässt sich beispielsweise im Begrüßungskreis durch rhythmische Handgestenspiele trainieren.

Solche Spiele kennen viele Kinder aus der KiTa, sie mögen sie sehr. Im Rahmen der frühkindlichen Pädagogik haben sie sich gut bewährt. Wir differenzieren bei der musikalischen Früherziehung noch etwas stärker, weil das Spielen eines Instruments eine gut entwickelte Feinmotorik erfordert.

Musikalischer Bereich : wir beschäftigen uns mit Melodien, Harmonien und Rhythmen

Im Rahmen der musikalischen Früherziehung liegt ein starker Fokus auf der Entwicklung der Rhythmusfähigkeit. Das ist die Fähigkeit, einen durch den Pädagogen oder eine Datei vorgegebenen Rhythmus erfassen und selbst motorisch wiedergeben zu können. Landläufig geht man davon aus, dass es genügt, wenn das Kind diesen Rhythmus relativ exakt erfasst und durch Klatschen oder Klopfen wiederholen kann.

Doch wir gehen an der Musikschule in Düsseldorf noch etwas darüber hinaus. Die Kinder sollten den Rhythmus aufnehmen und wiedergeben, aber auch fortentwickeln, nach einer Weile erneut erkennen und ihn auf Rhythmusinstrumenten spielen können. Das bewegt sich schon in die Richtung einer handfesten Instrumentalausbildung, doch natürlich überfordern wir kein Kind.

Sensomotorik : die auditive, taktile und visuelle Wahrnehmung

wird durch verschiedene Übungen gefördert, bei denen die Kinder alle ihre Sinne benötigen. Die visuelle Wahrnehmung schärfen wir unter anderem mit unterschiedlichen Farben, die auditive Wahrnehmung mithilfe verschiedener Instrumente sowie mit Geräuschen und Klängen auf CDs, welche die Kinder zunächst identifizieren und anschließend selbst darstellen, die taktile Wahrnehmung lässt sich durch unterschiedliche Fühlaufgaben mit verschiedenen Materialien trainieren.

Persönlichkeitsentwicklung : die musikalische Früherziehung fördert ungemein stark die Persönlichkeitsentwicklung

Die Kinder agieren und reagieren, sie bewegen sich im Kontext unterschiedlicher sensorischer Einflüsse und eines sozialen Geschehens, dadurch werden ihre kognitiven und emotionalen Fähigkeiten gefordert. Kinder, die das Programm in der Musikschule absolviert haben, treten in den meisten anderen Bereichen ebenfalls deutlich kompetenter auf.

Gleichzeitig können Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen und lernen auf soziale Weise. Das Agieren in der Musiziergruppe und die Verantwortung für ein Instrument fördern charakterliche Eigenschaften wie Rücksichtnahme, Umsicht und Geduld. Aus diesen Gründen gilt die musikalische Früherziehung als sehr wertvoll – auch für Kinder, die später kein Instrument erlernen.

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